Liebe Kolleginnen und Kollegen,                                                                                                                                              

für Beschäftigte mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf, wurden die Regelungen zum Unterrichtseinsatz erneut verlängert. Sie gelten derzeit bis zum letzten Unterrichtstag vor den Sommerferien, 02. Juli 2021, sowie für die Termine der mündlichen Prüfungen des Schuljahrs 2020/21 bis zu deren endgültiger Abnahme.

 

Attest und Impfung

Beschäftigte, bei denen aufgrund besonderer gesundheitlicher Risiken die Gefahr eines schweren Verlaufs von Covid-19 besteht, können auf Grundlage eines ärztlichen Attests von der Verpflichtung zum Präsenzunterricht (einschließlich Pausen- oder Klausuraufsichten etc.) weiterhin befreit werden. Dieses legen sie ihrer Schulleitung vor. Eine konkrete Krankheitsdiagnose ist nicht erforderlich, das Attest muss vielmehr die vgl. erhöhte Gefahr bestätigen. Im Einzelfall kann bei Bedarf eine zusätzliche arbeitsmedizinische Begutachtung hinzugezogen werden. Bis zur Vorlage eines solchen Attests sind die Beschäftigten zum Dienst verpflichtet.

 

Attest bis zu den Sommerferien

Für die Zeit ab dem 26. Mai 2021 ist für eine Befreiung vom Präsenzunterricht die Vorlage eines neuen Attestes erforderlich. Dabei wird erwartet, dass eine ausdrückliche ärztliche Einschätzung der individuellen Gefahr eines drohenden schweren Krankheitsverlaufs im Hinblick auf einen eventuell schon bestehenden Impfschutz vorgenommen wird.

 

Attest und dienstliche Tätigkeiten

Ein Attest entbindet nicht von der Verpflichtung, alle übrigen dienstlichen Tätigkeiten am häuslichen Arbeitsplatz oder in der Schule zu erfüllen, wie beispielsweise das Bereitstellen von Materialen im „Lernen auf Distanz“ oder die Teilnahme an Konferenzen und Dienstgesprächen sowie die Abnahme von mündlichen Prüfungen. Dabei sind selbstverständlich alle Hygienemaßnahmen einzuhalten. (Abstand-Maske-Lüften-Testung)

 

Beschäftigungsverbot für Schwangere

Für schwangere Lehrerinnen gilt ein eingeschränktes Beschäftigungsverbot, wonach keine Teilnahme an Konferenzen und Dienstbesprechungen und kein Einsatz im Präsenzunterricht oder im Rahmen sonstiger dienstlicher Kontakte mit einer Vielzahl wechselnder Schülerinnen und Schülern (einschl. Pausen- oder Klausuraufsichten etc.) zulässig ist. Ausnahmen sind nur bei Vorliegen zwingender Gründe zulässig (Abnahme mündlicher Prüfungen, unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen).

 

Weitere ausführliche Informationen dazu:
   
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