Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) – Richtig antworten
Wenn du ein Angebot für ein BEM durch die Bezirksregierung bekommst, so kannst du ihm zustimmen, es ablehnen oder ankreuzen, dass es zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich ist. Wenn es für dich zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich ist, dann empfehlen wir dir anzugeben, wie es für dich weitergeht und reagiere trotzdem fristgerecht. Wichtige Gründe für eine Verschiebung des BEM können sein: Therapie, deren Erfolg noch abgewartet werden soll (nicht länger als 6 Monate) oder ausstehende Reha, stufenweise Wiedereingliederung in 2-3 Monaten (Nachweis beilegen). Wenn du kommentarlos ein BEM zum jetzigen Zeitpunkt nicht für erforderlich hältst oder ablehnst, dann kann die Bezirksregierung – wegen fehlender Perspektive- deine Dienst-/Arbeitsfähigkeit durch den Amtsarzt (Beamte) oder einen Arbeitsmediziner (Tarifbeschäftigte) untersuchen lassen.
Im Zweifelsfall kontaktiere vor der Antwort deinen zuständigen Schulbetreuer aus dem Personalrat. Viele Infos rund um das BEM findest du in unserem Download-Bereich.
Handlungskonzept Unterrichtsversorgung
Am 14.12.22 hat die Ministerin das "Handlungskonzept Unterrichtsversorgung" veröffentlich. Hierin stellt sie Maßnahmen vor, die das Ministerium plant, um dem Lehrkräftemangel und dem Unterrichtsausfall entgegen zu wirken. Ferner sollen diese auch dazu dienen, die Lehrkräfte zu entlasten.
Bei den meisten der vorgeschlagenen Maßnahmen ist auch der Bezirksregierung noch nicht klar, wie die Umsetzung konkret erfolgen soll. Sobald Handlungsvorgaben des Ministeriums vorliegen, werden wir als Personalrat die Bezirksregierung beraten und so versuchen, mögliche Spielräume im Sinne der Kollegen zu gestalten.
=> Handlungskonzept Unterrichtsversorgung
Veränderung der Besoldung der Lehrkräfte
Die Landesregierung hat beschlossen, dass die A12-Lehrkräfte der Primarstufe und Sekundarstufe I zukünftig A13 erhalten sollen. Das Gesetz hierzu befindet sich zur Zeit in der Erarbeitungsphase. (Verabschiedungsphase)
Der Angleich soll in fünf Schritten, bis 2026 erfolgen. Rückwirkend zum 1. November 2022 erhalten die betreffenden Lehrkräfte eine Zulage. Die Erstauszahlung hierzu soll zu Beginn des Jahres 2023 durchgeführt werden. Weitere Erhöhungen sollen jeweils zum 1. August durchgeführt werden.
Die vergleichbar tarifbeschäftigten Lehrkräfte sollen ebenfalls tarifrechtlich angeglichen werden, auch hier ist ein Zulagensystem vorgesehen.
Details sind unterdessen auf der Homepage des Landes veröffentlicht: https://www.schulministerium.nrw/system/files/media/document/file/merkblatt_tarifbeschaeftigte_221214.pdf
Weiteres, beispielsweise was aus beförderten Lehrkräften wird, hat das Ministerium noch nicht bekannt gegeben.
Einsatz und Aufgabenbereiche von MPT-Kräften
Seit 2018 sind Fachkräfte der Multiprofessionellen Teams (MPT) im Gemeinsamen Lernen unterstützend bei der Erziehung, im Unterricht und in der Beratung an Gesamt-, Sekundar- und PRIMUS-Schulen tätig. Auf Grundlage des Erlasses vom 05.05.2021 und des Änderungserlasses vom 12.10.2021 zum Einsatz der MPT-Fachkräfte fand am 24.01.2022 eine Dienstbesprechung der Bezirksregierung mit den Schulleitungen statt.
Ein neuer Info-Flyer zum Einsatz und zu den Aufgabenbereichen von MPT-Kräften kann im Downloadbereich unter allgemeine Infos abgerufen werden.
An COVID-19 erkrankt? Dienstunfall Corona-Infektion
Unter bestimmten Umständen kann eine Corona-Infektion als Dienstunfall anerkannt werden.
Lesen Sie dazu einige Infos unter dem Schwerpunkt Arbeits- und Gesundheitsschutz!
Auch der Ergänzende Fragebogen zur Anzeige einer Erkrankung an COVID-19 vom Ministerium für Finanzen des Landes NRW ist interessant. Sie finden ihn in den Downloads.
Überlastungsanzeigen - Verfahren und Unterstützung durch den PR
Die Antworten auf diese Fragen haben wir in einem Informationsblatt dargestellt.
=> Überlastungsanzeigen - Verfahrensablauf und Unterstützung durch den Personalrat